Hochwasser: Donnerstag, 06.06.2013

Aktueller Wetterbericht vom Radio Brocken Wetterradar

 

+++Ticker+++
 

Freitag, 07.06.   |    Mittwoch, 05.06   |   Dienstag, 04.06.   |   Montag, 03.06.   |   Freitag, 31.05.   |

Donnerstag, 30.05.


Donnerstag, 06.06.2013

  • 19:22 Uhr
    Danke an an Kathi - Die Familie feiner Backideen, Glockengold Fruchtsaft AG, Fleischerei Dietzel, Schäfer's Brot- und Kuchen-Spezialitäten, Harzer Blasenwurst, EDEKA, Gaensefurther, Kaufland, Altmärker Fleisch- und Wurstwaren und Ihr Landbäcker für die Verpflegung der Helfer vor Ort!






















  • 19:02 Uhr
    Während tausende Menschen auch heute wieder im ganzen Land gegen das Hochwasser gekämpft haben, zeigen sich im Burgenlandkreis bereits die ersten Schäden nach der Flut. Eine wichtige Eisenbahnbrücke in den Chemiepark Zeitz ist gebrochen und unbefahrbar. Jetzt können viele Unternehmen nicht mehr mit wichtigen Rohstoffen beliefert werden.
  • 18:38 Uhr
    Im Kreis Wittenberg spitzt sich die Hochwasserlage immer weiter zu. Bei Jessen ist ein Deich an der schwarzen Elster gebrochen. Damit ist der Ortsteil Klossa in Gefahr. Die Einsatzkräfte kämpfen jetzt darum, denn Damm wieder dicht zu kriegen. Ein Hubschrauber wirft jetzt Sandsäcke ab, um die Bruchstelle zu verkleinern. Auch Elster an der Elbe ist in akuter Gefahr. Die Notdeiche sind nicht hoch genug. Jetzt bittet die Stadt die Einwohner, Elster freiwillig zu verlassen und in die Notquatiere zu gehen.
  • 16:08 Uhr
    Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht die Krisenregion in Bitterfeld/Wolfen.























  • 15:46 Uhr
    Traurige Nachricht aus dem Hochwasser-Gebiet bei uns in Sachsen-Anhalt. In Barby ist ein Helfer beim Befüllen von Sandsäcken vor Erschöpfung tot zusammengebrocken. Der Krisenstab appelliert, an Pausen zu denken und ausreichend zu trinken!

  • 15:00 Uhr
    Bundeskanzlerin Merkel kommt ins Hochwasser-Krisengebiet nach Sachsen-Anhalt. In diesen Minuten trifft sie mit ihren Hubschrauber in Bitterfeld ein, Ministerpräsident Haseloff nimmt sie anschließend in Empfang.

  • 14:30 Uhr
    Bundeskanzlerin Angela Merkel wird in der Hochwasserkrise heute zum ersten Mal Sachsen-Anhalt besuchen. In einer halben Stunde landet ihr Hubschrauber in Bitterfeld. Von der Goitzsche her droht noch immer eine Flutwelle - rund um die Stadt weichen die Deiche auf.














    Auch Halle blickt gebannt auch die Deiche. Zwar geht der Pegel der Saale weiter zurück, trotzdem könnten die Dämme bei Neustadt noch immer brechen. Im Bernburger Tierpark versuchen Einwohner und Einsatzkräfte noch immer überlebende Tiere aus dem Zoo zu retten.

  • 14:00 Uhr
    Noch immer zittern Halle und Bitterfeld vor dem Hochwasser. Die Deiche in den beiden Städten weichen immer weiter auf, es kann noch keine Entwarnung gegeben werden. Die Mitglieder der Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt haben den Hochwasser-Opfern inzwischen ihre Hilfe angeboten. 2.000 Experten stehen für Fragen zur Verfügung.

  • 13:30 Uhr
    Mitten in der Hochwasser-Krise ist in Bitterfeld jetzt auch noch ein Behörden-Streit entbrannt. Um die Gefahr vor einer Flutwelle zu bannen, ist dringend eine dritte Sprengung zwischen dem Seelhausener See und der Goitzsche nötig. Ziel ist ein Druckausgleich zwischen den beiden Gewässern. Doch die sächsischen Behörden stellen sich quer, sagte der stellvertretende Landrat von Anhalt-Bitterfeld. Die Sachsen wollen lieber mit Hochdruck ein Loch in den Deich spülen. Wie es jetzt weiter geht, ist noch unklar. Unterdessen hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel in Bitterfeld angekündigt. Zusammen mit Ministerpräsident Reiner Haseloff will sie sich gegen 15 Uhr ein Bild von der Lage machen. Das Deutsche Rote Kreuz hilft in den Hochwassergebieten in Sachsen-Anhalt. Mittlerweile konnten schon 1.800 Feldbetten, Decken und Kissen nach Anhalt-Bitterfeld, in den Salzlandkreis, nach Halle und Dessau-Roßlau gebracht werden.
    .
  • 13:23 Uhr
    Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff und Finanzminister Jens Bullerjahn haben sich heute über ein Sofortprogramm zur Hochwasserhilfe verständigt. Es steht für Privatpersonen, Kommunen und Gewerbetreibende bereit. „Wir lassen niemanden in dieser schwierigen Situation allein. Unser Ziel ist es, so schnell wie möglich zu einem ganz normalen Leben in Sachsen-Anhalt zurückzukehren,“ betonte der Ministerpräsident.

    In einem ersten Schritt werden aus dem laufenden Landeshaushalt 20 Mio. € eingesetzt. Mit Kompensationsleistungen des Bundes stehen dann insgesamt 40 Mio. € zur Verfügung.
  • 12:36 Uhr
    Ministerpräsident Reiner Haseloff wendet sich an die Sachsen-Anhalter!



  • 12:00 Uhr
    Das Hochwasser lässt den tausenden Helfern und Einsatzkräften in Sachsen-Anhalt keine ruhige Minute! Bundeskanzlerin Angela Merkel kommt heute nach Bitterfeld, um sich dort über den aktuellen Stand der Dinge zu informieren. Auch heute ist Bitterfeld einer der Brennpunkte im Land. Die Deiche entlang der Leine weichen immer stärker auf. Hier müssen die ersten Löcher geflickt werden. Freiwillige Helfer sind in Bitterfeld an jeder Ecke gefragt, zum Beispiel am Sandsack-Füllplatz am Sportplatz in Greppin. Ähnlich angespannt ist die Lage weiter an den Deichen in Halle.

  • 11:30 Uhr
    Hochwasser und kein Ende: Während die Pegel an Saale, Weißer Elster und Mulde stellenweise schon zurückgehen, steigt nun die Elbe. Dort bereiten sich Städte und Dörfer schon auf die Wassermassen vor. In Gommern müssen die 46 Intensivpatienten des Krankenhauses Vogelsang deshalb ihre Zimmer verlassen.
    Sie werden vorsorglich ins Kreiskrankenhaus Burg verlegt. In Bernburg werden dringend Feldbetten, Matratzen, Luftmatratzen sowie Decken und Kissen gebraucht. Die Lage ist angespannt. Es gibt erste Risse in der Kaimauer.


























    Wer helfen kann, sollte zur Sporthalle Eichenweg kommen - hier werden Notunterkünfte eingerichtet. Dort steht die Saale bereits jetzt höher als vor zwei Jahren, die Flutbrücke musste schon gesperrt werden. Außerdem wurden 35 Einwohner in der Talstadt bereits evakuiert. Unterdessen unterstützt das DRK die Krisenregionen. So werden Feldbetten und Matratzen nach Halle und auch Bitterfeld geliefert. Und wie Radio Brocken so eben erfahren hat, wird Bundeskanzlerin Angela Merkel in Sachsen-Anhlat erwartet. Gegen 15 Uhr wird sie in die Hochwasserregion Bitterfeld eintreffen und sich ein Bild von der Lage machen.

  • 10:30 Uhr
    In der Saale in Sachsen-Anhalt sind die Wasserstände an den Pegeln in Camburg, Naumburg und Halle-Trotha zurückgegangen. Allerdings sinken sie nur langsam, heißt es aus dem Landeshochwasserzentrums. In Halle geht deshalb auch weiterhin vom Gimritzer Damm die größte Gefahr aus, sagte Oberbürgermeister Bernd Wiegand. Der Scheitel der Saale läuft langsam auf Bernburg zu. Im Zoo sind mehrere Tiere in den Fluten der Saale ertrunken - darunter viele Hirsche. An der Elbe steigen die Pegelwerte unterdessen weiter an. Wann der Scheitel Magdeburg erreicht wird, ist aber noch nicht ganz genau klar. Derzeit versinken die ersten Orte im Kreis Wittenberg in den Fluten. So wurde der Sandsack-Damm in Elster überspült, Teile des Ortes stehen nun unter Wasser.

  • 10:00 Uhr
    Etwas Entspannung zeichnet sich in Halle ab. Der Gimritzer Damm, der das Plattenbaugebiet mit seinen 45.000 Einwohnern schützt hält bislang und wird derzeit weiter gesichert. Aktuell fällt der Saale-Pegel, wenn auch nur ganz leicht. Er liegt aktuell bei 7,88 m.















  • 09:30 Uhr
    Derzeit steigen die Pegel an der Elbe in ganz Sachsen-Anhalt heftig an. Und auch die Saale macht in Halle, dem Saalekreis und dem Salzlandkreis Probleme. So Beispielsweise in Calbe. Hier droht eine Evakuierung des Ortsteils Gottesgnaden. Überall ist die Hilfe groß. Tausende Sachsen-Anhalter packen fleißig mit an - stapeln oder füllen Sandsäcke, schmieren Brötchen für die Helfer. Dafür gibt es auch dank aus der Politik! Doch immer wieder gibt es auch Probleme mit Gaffern. Unterdessen wartem Magdeburg und Schönebeck auf den Höchststand der Elbe. Beide Städte bekommen heute je 500.000 Sandsäcke aus Nordrhein-Westfalen gelifert.

  • 09:00 Uhr
    Im Süden Sachsen-Anhalts sinken die Pegel. Nun rollt die Hochwasserwelle auf den Norden zu. Unter anderem bereitet sich Calbe an der Saale vor. Dort steigt das Wasser unaufhörlich, selbst das Rathaus haben die Fluten schon erreicht. Jetzt sollen die Dämme mit Sandsäcken erhöht werden.














    Unterdessen hat sich im Tierpark Bernburg ein regelrechtes Drama ereignet. Mehrere Tiere sind in ihrem überfluteten Gehege ertrunken. Damit die Rettungsarbeiten in Sachsen-Anhalt problemlos vorangehen können, hat Verkehrsminister Thomas Webel das Sonntags-Fahrverbot für LKW aufgehoben. Die Regelung gilt zunächst für die nächsten beiden Wochenenden.

  • 08:00 Uhr
    Vorbereitungen laufen entlang der Elbe. In Magdeburg und Schönebeck werden heute im Laufe des Tages jeweils eine halbe Million Sandsäcke aus Nordrhein-Westfalen erwartet. In Tangermünde hat die Schiffswerft ihre Produktion eingestellt und baut nun die Technik aus.













  • 07:30 Uhr
    Der Scheitel der Saale rollt weiter durch Sachsen-Anhalt und bewegt sich in Richtung Elbe-Mündung. Mittlerweile steht im Rathaus in Calbe schon Wasser, und der Höchststand ist noch nicht erreicht. In Bernburg steht die Breite Straße unter Wasser.













    Und im Lödderitzer Forst sollen Soldaten den Elbdeich verstärken. Unterdessen hat es die Polizei immer wieder an den Einsatzorten mit störenden Schaulustigen zu tun. Die behindern sogar teilweise die Rettungsfahrzeuge. Deshalb die Aufforderung der Polizei: helfen statt gaffen. Wer trotzdem nicht hört und weiter stört, dem droht ein saftiges Bußgeld.

  • 07:00 Uhr
    Die Hochwasserwelle rollt weiter durch Sachsen-Anhalt und sorgt für große Schäden. Dutzende Häuser, Wohnungen und Geschäfte wurden verwüstet, in Halle die Eissporthalle und das Planetarium schwer beschädigt. Überflutungen drohen aktuell durch die Goitzsche in Bitterfeld. Bis jetzt mussten landesweit 2.600 Menschen ihre Wohnungen zwangsweise verlassen. Angespannt ist die Situation derzeit in Aken. Dort sichert die Bundeswehr den Hafen. Und auch in anderen Landesteilen sind die Trippen im Einsatz. Etwas Entspannung zeichnet sich in Halle ab. Der Gimritzer Damm, der das Plattenbaugebiet mit seinen 45.000 Einwohnern schützt - hält bislang - und wird derzeit weiter gesichert. Aktuell fällt der Saale-Pegel, wenn auch nur ganz leicht. Er liegt aktuell bei 7,88 m.

  • 06:30 Uhr
    Die Städte und Dörfer im Norden und Osten Sachsen-Anhalts richten sich auf das steigende Hochwasser ein. Angespannt ist die Situation derzeit unter anderem in Barby. Am Zusammenfluss von Saale und Elbe. Dort wurden bereits unzählige Sandsack-Barrieren gebaut. Kritisch ist es auch noch in Halle-Neustadt. Hier droht trotz leicht sinkender Pegel ein Bruch des Gimritzer Damms. Glimpflich ging ein Zwischenfall in Wettin im Saalekreis aus. Hier hatte das Hochwasser einen Bauernhof überflutet.  630 Kühe mussten von Soldaten gerettet werden. Unterdessen wartet Magdeburg auf den Höchststand der Elbe. Dabei haben Studenten der Hochschule Magdeburg-Stendal ihren Beachvolleyball-Platz geopftert  und den Sand in Säcken verpackt, um damit die Landeshauptstadt vor den Wassermassen zu schützen.

  • 06:00 Uhr
    Deichsprengung gegen die Flutwelle: am Seelhausener See bei Bitterfeld gehen die Behörden ganz besondere Wege, um die Stadt vor einer Überflutung zu bewahren. Dort wurde ein Stück Deich zur Mulde gesprengt, damit das Wasser abfließen kann.















    Der Seelhausener See droht andernfalls in den acht Meter tiefer gelegenen Goitzsche See durchzubrechen und würde dann eine Flutwelle auf Bitterfeld nach sich ziehen. Auch in Halle droht weiterhin der Gimritzer Damm zu brechen. Dagegen konnte im Burgenlandkreis der Katastrophenalarm aufgehoben werden. Der Burgenlandkreis hat ein Spendenkonto für die Flutopfer eingerichtet. Aber auch die AWO und die Stadt Halle und der Saalekreis sammeln Geld für Betroffene. Alle Infos bekommen Sie an der Radio Brocken Studio-Hotline unter 0345 20 44 300.

  •  05:30 Uhr
    Auch in der Nacht haben die Sachsen-Anhalter unermüdlich gegen die Hochwasser-Katastrophe gekämpft. So wurden in Biederitz, Gerwisch, Lostau und Jerichow die Deiche mit zehntausenden Sandsäcken verstärkt. Denn: die braune Brühe an Saale, Elbe und Mulde bahnt sich weiter ihren Weg durch unser Land.
    Heute will in Bitterfeld der Katastrophenstab entscheiden, ob weitere Maßnahmen notwendig sind. Am Abend war dort ein weiterer Deich am Seelhausener See gesprengt worden, um so einen Durchbruch zur Goitzsche zu verhindern. Anderenfalls droht Bitterfeld eine Flutwelle. Auch andere Flüsse melden hoge Pegel: so wurde der Schiffsverkehr auf Donau, Elbe, Oberrhein, Neckar und Main teilweise eingestellt.



Bitte beachten Sie beim Kommentieren unsere Netiquette.

    Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:

    Badeseen und Freibäder in Sachsen-Anhalt

    © maxoido - Fotolia.com

    Hier finden Sie die besten Badeseen und Freibäder für Ihren Sommer bei uns in Sachsen-Anhalt.

    Sommer-Events in Sachsen-Anhalt

    Events in Sachsen-Anhalt

    Diese Events sollten Sie in diesem Sommer bei uns in Sachsen-Anhalt auf keinen Fall verpassen!

    Wenn die Sonne brennt!

    Hier steht ein ALT Text!

    Perfekte Bräune statt Sonnenbrand! Mit diesen Experten-Tipps klappt's!

    Sachsen-Anhalts größte Grillparty

    Hier steht ein ALT Text!

    Achtung! Termin verschoben! Wegen des Hochwassers bei uns im Land verschieben wir Sachsen-Anhalts größte Grillparty!